Kugeln: Unterschied zwischen den VersionenAus BtV
Version vom 30. August 2007, 19:28 UhrZehn Betonkugeln zierten seit 1915 die Anlage rund um den Lützschenaer Bismarckturm. Nach der Zeit seiner Verwahrlosung nach 1945 fand der Bismarckturm-Verein Lützschena-Stahmeln e. V. nur sechs davon vor. Eine der verschollenen Kugeln konnte in Liebenau vor der Gaststätte Baron Münchhausen ausfindig gemacht werden. Der inzwischen verstorbene Pächter der Kneipe hatte stets behauptet, es handle sich dabei um eine steinerne Kanonenkugel, gab aber in einem Fernsehinterview preis, den 1,5 Tonnen schweren Betonkoloss Anfang der 70er Jahre mit einem Anhänger abgeholt und zum Autobahnsee Kleinliebenau gebracht zu haben. Ob wahr oder gelogen, die Kugel wurde mit Zustimmung des Bienitzer Bürgermeisters Manfred Nagel unter Amtshilfe seines Lützschenaer Kollegen Detlef Bäsler zum Bismarckturm zurückgebracht. Der Verbleib der drei übrigen Kugeln konnte nicht geklärt werden. Vermutlich liegen sind irgendwo in der Aue. Die drei fehlenden Kugeln wurden am 20. September 2005 ersetzt. | |||||||||||||||||||||||||||||||||